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In ihrem Projekt „Secrets for Sale“ sammelte Elodie Pong über einen längeren Zeitraum über 300 Geheimnisse freiwilliger Teilnehmer, die sie für ein individuell ausgehandeltes Entgelt abkaufte. Die Bandbreite reicht von banalen Diebstählen als Kind über sexuelle Geständnisse bis hin zu persönlichen Dramen. Die Aufzeichnungen füllen über neun Stunden Material und korrespondieren mit der Flut an intimen Veröffentlichungen in den Medien. Sie verstrickt den Betrachter in ein subtiles Verhältnis von Exhibitionismus und Voyeurismus und legt den medialen Warencharakter, den persönliche Geheimnisse heute besitzen, offen.
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